Frame Games

Diese Inszenierung zeigt, wie Menschen aus dem Rahmen fallen können und doch innerhalb gewöhnlicher Lebensmotive und Sehnsüchte stecken  -  „Rahmenspiele“ eben. Dieses Stück spielte antagon beispielsweise 2012 in Perm, im südlichen Russland, aber auch in Frankfurt am Main.

Alles im Rahmen, was aus dem Rahmen fällt . . .

Eine ruhige Videoprojektion nimmt das Publikum mit auf eine Reise, über lange Straßen, durch leere Gebäude – Eindrücke einer entrückten Welt, der Welt von Frame Games. Die Zeit, die ausserhalb des Stückes hurtig vergeht, wird mit diesem Film sanft angehalten.

Aus dieser Welt taucht eine Gruppe Reisender auf. Fackeln und einige andere brennende Utensilien begleiten den Zug. Es sind Gestalten, die fremd sind, irgendwie, und vertraut, auch irgendwie, und die normalerweise vorüberrauschen würden, so sehr scheinen sie aus der Zeit gefallen zu sein.

Ein Knall bricht die Stille, lässt die Leinwand fallen und öffnet den Blick auf die Rahmen, die mit einem Sog die Protagonisten in sich hineinzieht. Es entwickelt sich ein faszinierendes Spiel, dass Bilder der Erinnerungen, Gedanken und Träume der Charaktere auftauchen und verschwinden lässt.

Was lockt in der materiellen Welt, wenn nicht der goldene Rahmen, der uns konstant gefangen hält? Wie weit können wir uns aus diesem Rahmen lehnen ohne hinauszufallen? Was geschieht, wenn wir aus ihm herausbrechen… Oder gar alles aus dem Rahmen zu fallen droht und wir letztendlich herausgestoßen werden?
In einem Mix aus Pantomime und Schauspiel und ganz ohne Worte füllen die Protagonisten die vier Rahmen des Bühnenbildes mit poetischen Bildern, um dann und wann in furiosem Tanz und unbeschwert eleganter Stelzenartistik aus ihnen herauszubrechen.

Bühnenanweisungen zur Vorbereitung der Auftritte senden wir gern auf Anfrage!